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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Länderbericht Finnland 2024 über die digitale Dekade

Leistung Finnlands im Hinblick auf die Ziele und Vorgaben der digitalen Dekade.

logo of Finland in the 2024 Digital Decade

 

Im Jahr 2023 erzielte Finnland beim Ausbau von Gigabit-Netzen beachtliche Fortschritte. Allerdings bestehen nach wie vor Herausforderungen, um mit dem Ausbau von Gigabit-Netzen in seinem gesamten Hoheitsgebiet und im Bereich der elektronischen Behördendienste Schritt zu halten, wo die elektronische Gesundheitsversorgung verbessert und sichergestellt werden muss, dass der Zugang zu anderen digitalen öffentlichen Diensten auf dem höchstmöglichen Niveau bleibt. Im vergangenen Jahr verzeichnete Finnland weiterhin ein Wachstum der digitalen Kompetenzen der Bevölkerung und der Digitalisierung seiner Unternehmen.

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Zwei Hauptstärken oder Fortschrittsbereiche 

Grundlegende digitale Kompetenzen

82 % der finnischen Bevölkerung verfügen über mindestens grundlegende digitale Kompetenzen, was eines der besten Ergebnisse in der EU ist. Offene Schulungen werden auch in Bereichen wie Cybersicherheit angeboten.

Digitalisierung von KMU

Fast 85,6 % der KMU verfügen über eine mindestens grundlegende digitale Intensität (deutlich über dem EU-Durchschnitt von 57,7 %), und 79,5 % der Unternehmen nutzen Cloud, künstliche Intelligenz oder Datenanalyse (deutlich über dem EU-Durchschnitt von 54,6 %). Unternehmen werden ermutigt, das Potenzial von 6G, der Datenwirtschaft und der KI zu nutzen.

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Zwei Hauptmängel oder Bereiche, die es zu verbessern gilt

Konnektivitätsinfrastruktur

Trotz bemerkenswerter Fortschritte im Jahr 2023 beim Ausbau von Gigabit-Netzen, bei dem der prozentuale Anteil der Haushalte, die von Fibre to the Premises (FTTP) abgedeckt werden, um mehr als 20 % gestiegen ist, besteht nach wie vor die Herausforderung, mit dem Ausbau von Gigabit-Netzen im gesamten finnischen Hoheitsgebiet Schritt zu halten, der derzeit bei 77,7 % liegt (immer noch etwas unter dem EU-Durchschnitt von 78,8 %).

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e-Health & e-ID

Im Gegensatz zum Zugang zu anderen digitalen öffentlichen Diensten, bei denen Finnland zu den besten in der EU zählt (90,6 von 100 für die Digitalisierung öffentlicher Dienste für Bürger gegenüber 79,4 von 100 in der EU), liegt der Zugang zu elektronischen Patientenakten (82,6 von 100) nur geringfügig über dem EU-Durchschnitt (79,1 von 100). Darüber hinaus gehört Finnland nach wie vor zu den Ländern, die noch kein eID-System im Rahmen der eIDAS-Verordnung angemeldet haben.

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Wichtigste Leistungsindikatoren Finnlands

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Strategischer Fahrplan Finnlands für die digitale Dekade

Der finnische Fahrplan zeigt, dass das Land erhebliche Anstrengungen plant, um die Ziele und Vorgaben der digitalen Dekade zu erreichen. Darin werden Ziele für 11 von 14 zentralen Leistungsindikatoren (KPI) festgelegt, und in den meisten Fällen werden die Ziele mit den Zielen der EU für 2030 in Einklang gebracht. Zur Verwirklichung des digitalen Wandels plant Finnland, ein Gesamtbudget (ohne private Investitionen) von schätzungsweise 497 Mio. EUR (0,2 % des BIP) bereitzustellen.

 

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Digitale Rechte und Grundsätze

78 % der finnischen Bevölkerung sind der Ansicht, dass die Digitalisierung der täglichen öffentlichen und privaten Dienstleistungen ihr Leben erleichtert. Dies liegt leicht über dem EU-Durchschnitt von 73 %.  71 % sind der Meinung, dass sie über ausreichende Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet verfügen, was einem Anstieg um 5 Punkte entspricht. Positive Trends zeigen sich auch beim Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet (68 % Zufriedenheit, 2 %) und beim Schutz der Privatsphäre im Internet (69 % Zufriedenheit). Während die Mehrheit die Digitalisierung für vorteilhaft hält, glauben nur 58 % der Finnen, dass ihre Rechte von der EU gut geschützt sind, was einem Rückgang um 9 Punkte seit 2023 entspricht, aber immer noch über dem EU-Durchschnitt liegt (45 %). Zu den wichtigsten Bedenken gehören sicheres Internet für Kinder und digitale Legacy-Kontrolle, wobei sich nur 33 % bzw. 36 % sicher fühlen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die digitalen Rechte auf nationaler Ebene zu stärken.

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Länderspezifische Empfehlungen

 

Finnland muss seine Leistung im Hinblick auf die Ziele und Vorgaben der digitalen Dekade verbessern, um Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Souveränität zu fördern und europäische Werte und Klimaschutzmaßnahmen zu fördern.

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Konnektivitätsinfrastruktur

Intensivierung der Bemühungen um die Entwicklung einer Festnetz-Gigabit-Konnektivität, unter anderem durch verstärkte öffentliche Investitionen.

IKT-Spezialisten

Intensivierung der Bemühungen, IKT-Fachkräfte anzuziehen, maßgeschneiderte Schulungspfade anzubieten und das Geschlechtergefälle in diesem Bereich anzugehen.

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e-ID

Notifizieren Sie der Kommission ein e-ID-System im Rahmen der eIDAS-Verordnung.

Elektronische Gesundheitsdienste

Gewährleistung, dass alle Arten von Gesundheitsdaten den Bürgern über den Online-Zugangsdienst, auch über eine mobile Anwendung, zur Verfügung stehen, und Erhöhung des Angebots an Gesundheitsdaten durch Aufnahme weiterer Kategorien von Gesundheitsdienstleistern.

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Weitere Informationen und die vollständige Liste der Empfehlungen sind demBericht zuentnehmen.  

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Mehr zum Bericht über die digitale Dekade 2024