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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas
Call for proposals | Veröffentlichung

Partnerschaften für den Journalismus

Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Journalistenpartnerschaften zielt darauf ab, den europäischen Nachrichtenmediensektor im weiteren Sinne nachhaltiger und widerstandsfähiger zu machen und so zu einer vertrauenswürdigen Berichterstattung über aktuelle Angelegenheiten, zu einer fundierten und inklusiven demokratischen Debatte, zur Entwicklung von Kompetenzen und zur Beschäftigung von Nachrichtenmedienschaffenden und Journalisten beizutragen.

Journalismuspartnerschaften zielen auf eine sektorweite, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Nachrichtenmedienorganisationen in ganz Europa ab. Interessierte Konsortien können sich auf Unternehmensumwandlungen und/oder journalistische Projekte konzentrieren, die in voller redaktioneller Unabhängigkeit arbeiten.

Konsortien können sich auf einen Nachrichtenmedien-(Teil-)Sektor und/oder journalistische Genre konzentrieren (lokaler/regionaler Journalismus, Journalismus von öffentlichem Interesse, Datenjournalismus, investigativer Journalismus usw.).

Sie sollten darauf abzielen, die Zusammenarbeit zu verbessern und das breitere Ökosystem der Nachrichtenmedien, einschließlich kleiner Medien, zu unterstützen, beispielsweise durch die Entwicklung technischer und redaktioneller Standards, durch Erprobung neuer Geschäftsmodelle, neuer Arten von Nachrichtenräumen und journalistischen Formaten, durch Unterstützung innovativer journalistischer Kooperationen und durch den Austausch bewährter Verfahren zwischen Fachkollegen (z. B. durch Schulungen und Veranstaltungen). Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollten eindeutig begründet sein und den Bedürfnissen des/der ausgewählten(n) Sektors(s) entsprechen.

Die Vorschläge müssen möglichst viele Nachrichtenmedien in ihre Aktivitäten einbeziehen. Konsortien sollten mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern zusammenbringen, die am Programm Kreatives Europa teilnehmen.

Die Projekte dauern 24 Monate und beginnen Anfang 2022.

7,6 Mio. EUR stehen zur Verfügung. 80 % der EU-Kofinanzierung. Kein Mindest- oder Höchstbudget.

Es wird erwartet, dass die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen jährlich wiederholt wird.

Bitte überprüfen Sie die Einzelheiten der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen.

 

Siehe auch:

  • Aufzeichnungen eines Webinars zur Erläuterung dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen und anderer Finanzierungsmöglichkeiten für den Nachrichtenmediensektor
  • Einen Überblick über die einschlägigen Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen.