Skip to main content
Gestaltung der digitalen Zukunft Europas
Event report | Veröffentlichung

CEF Digital – Digitales globales Zugangstor: Vorbereitung der Aufforderung 2

Am 20. September veranstaltete das Europäische Netz der Breitband-Kompetenzbüros (BCO) eine Online-Sitzung, um die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen „Backbone Connectivity for Digital Global Gateways“ im Rahmen des Programms „Connecting Europe Digital“ (CEF) zu erörtern und interessierte Bewerber auf die bevorstehende(n) Aufforderung(en) vorzubereiten.

Backbone Connectivity for Digital Global Gateways

An der Veranstaltung nahmen Interessenträger aus ganz Europa und darüber hinaus (d. h. Ukraine, Nordmazedonien und Kosovo) teil. Der erste Teil der Sitzung wurde von Thomas Küpper, Referent für Unterseekabel und Breitband in der GD Connect, geleitet und ging mit einem Verweis auf die Rede von Präsidentin von der Leyen im Jahr 2021 ein, in der sie die Notwendigkeit hervorhob, die strategische Konnektivität innerhalb der Europäischen Union (EU) durch Global Gateway- Partnerschaften zu stärken. Investitionen in digitale Global Gateways werden von grundlegender Bedeutung sein, um sicherzustellen, dass alle Gebiete der Union innerhalb der Mitgliedstaaten, zwischen den Mitgliedstaaten und mit Drittländern weltweit vernetzt sind.

Der Schwerpunkt der Diskussion wurde dann auf das Programm „Connecting Europe Digital“ verlagert, das im Winter 2021 förmlich angenommen wurde, um neben anderen zentralen Maßnahmen Investitionen in Backbone-Netze, einschließlich Seekabel, und 5G-Netze zu unterstützen.

Für die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen „Backbone Connectivity for Digital Global Gateways“, die am 20. April 2022 endete, gingen 25 Vorschläge ein (11 für Arbeiten und 14 für Studien). Da die Eigentumskontrolle derzeit im Gange ist, werden die Ergebnisse unmittelbar nach ihrem Abschluss veröffentlicht.

Die zweite Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen soll im Oktober beginnen und Anfang 2023 abgeschlossen werden. Weitere Einzelheiten werden nach Bestätigung über das EU-Portal für Finanzierungen und Ausschreibungen abgerufen.

Der zweite Teil des Webinars wurde von Karina Marcus von der Europäischen Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales (HaDEA) geleitet. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stehen die Rückmeldungen, die im Rahmen der ersten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen eingegangen sind, sowie die gewonnenen Erkenntnisse.

Zu den wichtigsten Herausforderungen, mit denen sich die Antragsteller im Rahmen der Aufforderung 1 konfrontiert sahen, zählten:

  1. Schwierigkeiten bei der Übermittlung von Anhängen
  2. Es muss besser zwischen Arbeiten und Studien unterschieden werden.
  3. Notwendigkeit, die Förderfähigkeit der Teilnehmer und die Kosten zu klären
  4. Schwierigkeiten beim Verständnis der Fördersätze
  5. Der Inhalt der Maßnahme muss besser beschrieben werden.

Es wurden auch nützliche Tipps bereitgestellt, um die Zahl der Interessenträger zu maximieren, die das Antragsverfahren für die Aufforderung 2 erfolgreich abschließen. Dazu gehörten unter anderem eine klare Beschreibung des Umfangs und der Ziele des Arbeitsplans, die Vorlage aller obligatorischen Anhänge (gemäß Abschnitt 5 der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen) und ein klares Verständnis der Förderkriterien („Nur die in der EU niedergelassenen und kontrollierten Einrichtungen sind teilnahmeberechtigt“).

Downloads

Presentation by Karina Marcus, HaDEA
Herunterladen 
Presentation by Thomas Kuepper, DG CNECT
Herunterladen