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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas
Report / Study | Veröffentlichung

Studie über Chancen und Herausforderungen der Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) für die Kultur- und Kreativbranche

Diese Studie soll kreative Unternehmer und politische Entscheidungsträger mit konkreten Anwendungsfällen und Empfehlungen für die Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) in zehn Kultur- und Kreativbranchen inspirieren: Musik, Film, Videospiele und immersive Inhalte, Nachrichtenmedien/Journalismus, Buchveröffentlichung, Architektur, Museen und Kulturerbe, bildende Kunst, darstellende Kunst sowie Fashion und Design.

Angesichts der jüngsten raschen Entwicklung von KI-Technologien und des exponentiellen Anstiegs der verfügbaren Daten gibt es neue und transformative Möglichkeiten in verschiedenen Sektoren, einschließlich der Kultur- und Kreativbranche. KI-Technologien haben das Potenzial, bei der Verwaltung von Katalogen, der Vorhersage von Trends, der Unterstützung der Entscheidungsfindung und der Unterstützung bei der Produktion von Inhalten zu helfen und Zeit für mehr menschliches Schaffen zu sparen. 

In diesem Zusammenhang haben die Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (GD Connect) und die Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur (GD EAC) die Technopolis-Gruppe gemeinsam mit ihren Partnern RISE, DTI und BOP Consulting beauftragt, Herausforderungen und Chancen zu analysieren.

In der Studie werden bestehende und potenzielle Geschäftsmöglichkeiten (sogenannte Anwendungsfälle) für KI in der Kultur- und Kreativbranche untersucht und einige der neuen Herausforderungen untersucht, die angegangen werden müssen, wobei den Bedürfnissen der einzelnen Sektoren und insbesondere den Bedürfnissen kleiner europäischer Akteure Rechnung zu tragen ist.

Die konkreten Ziele der Studie lauten wie folgt:

  • Ermittlung von Technologien, die derzeit verwendet werden und/oder in naher Zukunft eingesetzt werden/können;
  • die Herausforderungen und Chancen zu untersuchen, die KI und damit zusammenhängende Technologien für die Förderung eines kulturell vielfältigen Angebots europäischer Werke und den Zugang dazu bieten;
  • zu prüfen, wie KI zum Wachstum, zur Widerstandsfähigkeit und zur Konsolidierung der europäischen Kultur- und Kreativbranche beitragen kann;
  • Unterstützungsmaßnahmen mit hohem europäischen Mehrwert zu empfehlen, die von der EU oder von den Sektoren selbst umzusetzen sind.

Die Studie stützt sich auf Sekundärforschung, Literaturrecherche, 66 Interviews, drei Fokusgruppen und einen eintägigen Workshop, der am 30. September 2021 mit über 100 Teilnehmern, darunter Branchenvertreter und Sachverständige aus den zehn Sektoren, stattfand.

Die Studie enthält Empfehlungen zur Bewältigung von Herausforderungen in fünf Bereichen, insbesondere Zugang zu Daten, Zugang zu Kompetenzen, Transparenz, kooperative Ökosysteme und Zugang zu Finanzmitteln; Berücksichtigung der großen Vielfalt der Bedürfnisse in den verschiedenen Sektoren, einschließlich kleiner Akteure.

In der Studie wird unter anderem die Bedeutung der Interoperabilität von Daten hervorgehoben, die Kreativbranchen aufgefordert, gemeinsame Ziele zu ermitteln und Datenstandards zu erforschen, und den politischen Entscheidungsträgern empfohlen, den Wissensaustausch zwischen Start-up-Unternehmen im Technologiebereich und der Kreativbranche zu fördern.

Vollständige Studie

Zusammenfassung

Die Studie befasst sich weder mit urheberrechtlichen Nutzungsfällen noch mit einer Analyse von KI zum Urheberrecht, da diese in einer anderen Studie behandelt wird, die parallel durchgeführt wurde.

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