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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Auf dem CELAC-EU-Gipfel legen Europa und Lateinamerika einen gemeinsamen Kurs für eine faire Partnerschaft fest

  • NEWS ARTICLE
  • Veröffentlichung 10 November 2025

In Santa Marta (Kolumbien) erörterten die EU und 33 Länder aus Lateinamerika und der Karibik (LAK) ihre Zusammenarbeit zur Stärkung von Demokratie und Multilateralismus, zur Förderung des grünen, digitalen und sozialen Wandels, zur Ausweitung der Handelsmöglichkeiten und zur Intensivierung gemeinsamer Maßnahmen im Bereich der Sicherheit.

Two businessmen in suits shake hands, their arms overlapping with a glowing, transparent blue globe overlaid with a digital network of lines and numbers.
GettyImages © metamorworks

Der Gipfel endete mit einer politischen Erklärung und einem Fahrplan mit konkreten Maßnahmen in den Bereichen Handel, Klima, Energie, digitaler Wandel, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Forschung und Kultur.

Zu den gemeinsamen Initiativen gehören:

  • Stärkere Netze und intelligentere Technologien: Ein neu eingerichtetes EU-LAK-Supercomputing-Netzwerk für KI verbindet regionale Rechenzentren in beiden Regionen mit 15 Mio. EUR aus der EU, Spanien und Brasilien. Parallel dazu wird das BELLA-Programm über das EllaLink-Glasfaserkabel zwischen Europa und Brasilien ausgebaut, um bis Ende 2025 auch Hochgeschwindigkeitsverbindungen nach Costa Rica und Guatemala zu schaffen und 2026 Mittelamerika, Peru und die Karibik zu erreichen. Die EIB und die CAF werden außerdem bis zu 864 Mio. EUR mobilisieren und den CELAC-Ländern einen regionalen Satelliten zur Verfügung stellen, der den digitalen Zugang zu abgelegenen Gebieten, einschließlich des Amazonas und der karibischen Inseln, ermöglicht.
  • Verstärkte Katastrophenvorsorge: Die EU und die karibischen Staaten starten Stormwatch, eine neue Partnerschaft, die EU-Satellitendaten und Supercomputing nutzt, um die Katastrophenvorsorge angesichts der sich verschlechternden extremen Wetterbedingungen zu stärken. Die Initiative wird karibischen Meteorologen fortschrittliche Prognoseinstrumente zur Verfügung stellen, die durch das Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm der EU und die digitale Modellierung der Zielerde unterstützt werden. Im Karibischen Institut für Meteorologie und Hydrologie wird ein neues Copernicus-Kompetenzzentrum eingerichtet, um die lokale Klimaüberwachung und -ausbildung zu verbessern. Dies sind einige der Instrumente, die zur Umsetzung des EU-LAK-Memorandums zur Katastrophenvorsorge und -bewältigung beitragen. Die verheerenden Auswirkungen des Hurrikans Melissa unterstrichen die entscheidende Bedeutung der Arbeit an Vorsorge und Katastrophenresilienz.

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