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An dieser wichtigen Veranstaltung nehmen Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen, führende Vertreter von Forschungs- und Technologieorganisationen, die die Pilotanlagen betreiben, Vertreter der Mitgliedstaaten und der Exekutivdirektor des Gemeinsamen Unternehmens für Chips teil. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 16. Januar, im Hauptsitz der Europäischen Kommission in Berlaymont (Brüssel) statt und bietet eine feierliche Feier und eine Diskussionsrunde über die Zukunft der europäischen Halbleiter.
Die Einführung dieser Pilotanlagen stellt einen großen Fortschritt für das europäische Halbleiter-Ökosystem dar und steht im Einklang mit der Strategie des Europäischen Chip-Gesetzes, die Lücke zwischen Laborinnovation und industrieller Fertigung zu schließen. Diese Initiative unterstreicht das Engagement Europas für die Beherrschung fortschrittlicher Chiptechnologien. Die Pilotlinien werden mit Mitteln in Höhe von insgesamt 3,7 Mrd. EUR unterstützt, die Beiträge der Europäischen Union im Rahmen der Programme „Horizont Europa“ und „Digitales Europa“ sowie entsprechende Investitionen der teilnehmenden Mitgliedstaaten umfassen.
Die Pilotlinien konzentrieren sich auf fünf Schlüsselbereiche - über 2 nm führende System-on-Chip-, vollständig erschöpfte Silizium-on-Isolator-Anwendungen, fortschrittliche Verpackungen, Wide-Band-Gap-Materialien und photonische integrierte Schaltungen hinaus - und werden als kollaborative Zentren für Forschungseinrichtungen, Wissenschaft und Industrie fungieren. Nach ihrer ersten Einrichtung werden die Pilotlinien einen offenen Zugang zu hochmodernen Forschungseinrichtungen bieten und das Experimentieren, die Prozessentwicklung und die Validierung modernster Halbleitertechnologien beschleunigen. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die technologischen Kapazitäten zu fördern, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und Innovationen in verschiedenen Sektoren voranzutreiben.
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