
Junge Menschen in die Lage zu versetzen, das Internet sicher zu nutzen und sie vor möglichen Schäden zu schützen, ist nicht nur eine Priorität für die Europäische Kommission, sondern für viele Länder auf der ganzen Welt. Durch die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern auf dieses gemeinsame Ziel hin können wir es am besten erreichen.
Zwischen ihnen haben die EU, das Vereinigte Königreich und Australien weltweit einige der höchsten Standards gesetzt, wenn es darum geht, junge Menschen im Internet zu stärken und zu schützen. Die Mitteilung spiegelt dies wider, indem neue gemeinsame Maßnahmen ergriffen werden, um die laufenden Bemühungen um die Umsetzung der Rechtsvorschriften zur Online-Sicherheit zu ergänzen, um ein sicheres und geschütztes Online-Angebot für Minderjährige zu gewährleisten und gleichzeitig die Rechte und das Wohlergehen von Kindern zu berücksichtigen.
Insbesondere werden die drei Regulierungsbehörden dafür sorgen, dass Kinder einen sicheren, inklusiven und befähigenden Zugang zu digitalen Technologien haben, um ihnen dabei zu helfen, digitale Kompetenzen, Medienkompetenz und kritisches Denken zu entwickeln und eine gleichberechtigtere digitale Zukunft zu gestalten.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass Diensteanbieter die Sicherheit der Online-Erfahrungen von Kindern wirklich verbessern.
Konkret einigten sich die drei Regulierungsbehörden darauf, eine Gruppe zur Alterssicherung einzurichten, um Lösungen für die Altersüberprüfung zu erörtern, die Privatsphäre, Sicherheit und Schutz gewährleisten.
Diese Gruppe wird untersuchen, wie die technische Evidenzbasis in Bezug auf die Alterssicherung weiter ausgebaut werden kann und wie die Regulierungsbehörden gegebenenfalls unabhängige Forschung auf diesem Gebiet unterstützen können. Daran arbeitet die Kommission bereits mit ihrem Konzept für eine EU-weite Altersüberprüfungslösung.
Die gemeinsame Mitteilung folgt einem Runden Tisch, an dem Generaldirektor Roberto Viola von der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (GD CNECT) der Europäischen Kommission, die australische eSafety-Kommissarin Julie Inman Grant und die britische Ofcom-Chefin Melanie Dawes teilnahmen.
Die Kommission wies nicht nur auf ihre Arbeit zur Altersüberprüfung hin, sondern wies auch auf ihre jüngsten Maßnahmen im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste hin, um den Online-Verkauf von Drogen, Vapes und anderen illegalen Produkten an Minderjährige zu bekämpfen und die Schaffung sogenannter Kaninchenlöcher mit schädlichem Material wie Inhalten zur Förderung von Essstörungen zu verhindern.
Unten ein Bild der Teilnehmer des Treffens.