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Press release | Veröffentlichung

Kommission fordert Telekommunikationsbetreiber auf, weiterhin zu helfen, dass Flüchtlinge angebunden bleiben

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Ukrainer Zugang zu erschwinglichen Verbindungen haben, um mit ihren Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben.

composite of Ukraine and EU flag

Nach dem russischen Krieg der Aggression gegen die Ukraine sind Millionen in die EU geflohen – und es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Ukrainer Zugang zu erschwinglichen Verbindungen haben, um mit ihren Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben. Aus diesem Grund fordert die Kommission die Telekommunikationsbetreiber der EU und der Ukraine auf, ihr Abkommen zu verlängern, das Flüchtlingen aus der Ukraine die Nutzung ihrer Mobiltelefone ohne oder nur niedrige Roaminggebühren während drei Monaten ermöglicht. Die gemeinsame Erklärung, die von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament unterstützt wurde, wurde am 8. April unterzeichnet, und die ursprüngliche Frist von drei Monaten läuft nun ab. Zu den inzwischen 38 Unterzeichnern gehören europäische Betreiber sowie alle Mobilfunkbetreiber aus der Ukraine. Eine vom Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (GEREK) veröffentlichte Bewertung zeigt, dass die Vereinbarung zwischen den Betreibern sehr erfolgreich war. Er bietetgute Gründe für die Fortsetzung der Regelung, und die Kommission fordert die Betreiber auf, die freiwilligen Verpflichtungen aufrechtzuerhalten. Neben dem erschwinglichen Roaming haben EU-Telekommunikationsunternehmen bislang 2,5 Millionen SIM-Karten an Ukrainer verteilt, die aus ihrem Land geflohen sind, und an den Grenzen und Unterkünften wurden WiFi-Hotspots eingerichtet. Die Gemeinsame Erklärung ist hier abrufbar.