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Cyber: Europäische Union und Japan veranstalten 7. Cyberdialog in Brüssel

  • DIGIBYTE
  • Veröffentlichung 29 Januar 2026

Am 28. Januar 2026 hielten die Europäische Union und Japan ihren siebten Cyberdialog in Brüssel ab.

Group photo of the event

Aufbauend auf den Ergebnissen des Gipfeltreffens EU-Japan, des Sicherheits- und Verteidigungsdialogs, des Verteidigungsdialogs und des strategischen Dialogs im Jahr 2025 bestätigte der Cyberdialog den wachsenden Umfang und die Tiefe der Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan in Cyberfragen.

Während des Cyberdialogs tauschten sich die EU und Japan über die sich entwickelnde Cyberbedrohungslandschaft und die Reaktionen auf böswillige Cyberaktivitäten aus. Beide Parteien übermittelten aktuelle Informationen über die jüngsten politischen und regulatorischen Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit, auch in Bereichen wie neu entstehende und kritische Technologien, Resilienz kritischer Infrastrukturen, Meldung von Sicherheitsvorfällen, Cyberkrisenmanagement und Cyberabwehr. Konkret haben die EU und Japan Optionen für eine weitere Zusammenarbeit in Bezug auf Synergien zwischen dem Cyberresilienzgesetz und dem japanischen JC-STAR-Kennzeichnungssystem geprüft, um die Widerstandsfähigkeit unserer Märkte zu stärken.

Im Hinblick auf die internationale Dimension überprüften die Parteien die laufende Zusammenarbeit in multilateralen und regionalen Foren, insbesondere in Bezug auf den Globalen Mechanismus der Vereinten Nationen zur Förderung eines verantwortungsvollen staatlichen Verhaltens im Cyberraum. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen internationalen Plattformen wie dem ASEAN Regional Forum, G7, der International Counter Ransomware Initiative und der Global Cybersecurity Labelling Initiative wurde ebenfalls untersucht.

Schließlich erörterten die EU und Japan die jeweiligen Ansätze für den Aufbau von Cyberkapazitäten und die Unterstützung von Partnerländern, wobei der Schwerpunkt auf dem Indopazifischen Raum und anderen Regionen von beiderseitigem Interesse lag.

Am Rande des Dialogs hielten die EU und Japan auch einen Expertenrundentisch zu diplomatischen Reaktionen auf böswillige Cyberaktivitäten ab.

Die EU und Japan kamen überein, den Cyberdialog weiterhin als Plattform zu nutzen, um die praktische Zusammenarbeit zu vertiefen, bewährte Verfahren auszutauschen und Standpunkte in multilateralen Foren zu koordinieren. Beide Seiten werden weiterhin eng zusammenarbeiten, um die Cyberresilienz zu verbessern, indem sie sich weiter für den Schutz kritischer Infrastrukturen und für Marktzugangsstrategien einsetzen. Sie werden auch ein verantwortungsvolles staatliches Verhalten im Cyberspace fördern und Partner bei der Stärkung ihrer Cyberkapazitäten unterstützen.

Der nächste EU-Japan-Cyberdialog wird 2027 von Japan in Tokio ausgerichtet.

Auf EU-Seite wurde der Dialog gemeinsam von Christiane Kirketerp de Viron, amtierende Direktorin für Cybersicherheit und Vertrauen in der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (GD CNECT), und Barbara Gallo, Leiterin der Abteilung Hybride Bedrohungen und Cyberangriffe beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), geleitet. Verschiedene Dienststellen und Agenturen der Kommission waren im Cyberdialog vertreten. Auch Vertreter der EU-Mitgliedstaaten nahmen als Beobachter teil.

Auf japanischer Seite stand der Dialog unter dem gemeinsamen Vorsitz von Takeomi Yamamoto, Direktorin der Abteilung für nationale Sicherheitspolitik des Büros für Außenpolitik im Außenministerium, an dem Vertreter des Außenministeriums, des Nationalen Büros für Cybersicherheit, der Nationalen Polizeibehörde, des Ministeriums für Inneres und Kommunikation, des Verteidigungsministeriums, des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie, des JPCERT/CC und der Mission Japans bei der EU teilnahmen.