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  • Veröffentlichung 26 August 2025

ENISA betreibt die EU-Cybersicherheitsreserve

Die Europäische Kommission hat heute eine Vereinbarung mit der ENISA, der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit, über den Betrieb und die Verwaltung der EU-Cybersicherheitsreserve unterzeichnet.

Abstract visual with text "EU Cybersecurity Reserve officially launched, ENISA signs agreement to manage and operate the Reserve"

Die Kommission wird 36 Mio. EUR aus dem Programm „Digitales Europa“ (DEP) für das Funktionieren dieser neuen Initiative im Rahmen des Cybersolidaritätsgesetzes zur Stärkung der Cyberresilienz der EU und ihrer Mitgliedstaaten und – unter bestimmten Bedingungen – der mit dem DEP assoziierten Drittländer bereitstellen.

Die EU-Cybersicherheitsreserve wird die Reaktion auf erhebliche und groß angelegte Cybervorfälle und deren Wiederherstellung unterstützen. Es wird aus Reaktionsdiensten für Sicherheitsvorfälle von vertrauenswürdigen Diensteanbietern bestehen, die eingesetzt werden können, um bei der Bewältigung solcher Cybersicherheitsvorfälle zu helfen, mit denen die EU-Mitgliedstaaten, die Organe, Einrichtungen und sonstigen Stellen der EU und gegebenenfalls DEP-assoziierte Drittländer konfrontiert sind. Die Reserve kann für Einrichtungen genutzt werden, die im Rahmen der NIS2-Richtlinie in kritischen und hochkritischen Sektoren tätig sind, wie z. B. im Gesundheits- oder Energiesektor.

Im Rahmen dieser Vereinbarung wird die ENISA den Beitrag von 36 Mio. EUR über einen Zeitraum von drei Jahren für Dienste zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, die Beschaffung von Diensten für die Reserven über Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für die Vergabe öffentlicher Aufträge und die Bewertung von Anträgen auf Dienste aus der Reserve ausgeben. 

Lesen Sie mehr über die EU-Cybersicherheitspolitik.