
Die Übung, bekannt als Stresstest, enthielt mehrere fiktive Szenarien, deren Ziel es ist, potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den Wahlen im Sinne des Gesetzes über digitale Dienste zu identifizieren und zu reduzieren. Ziel des Stresstests ist es, die Bereitschaft der Plattformen zu testen, sich mit Verhaltensweisen auf diesen Plattformen zu befassen, die im Vorfeld der Wahlen auftreten und ein Risiko im Zusammenhang mit dem zivilgesellschaftlichen Diskurs und Wahlprozessen darstellen könnten.
Zu den Teilnehmern des Stresstests gehörten Vertreter von Google (YouTube), LinkedIn, Microsoft, Meta (Facebook, Instagram), Snapchat, TikTok, X sowie von nationalen Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft.
Am 24. Januar veranstaltete der Deutsche DSC auch einen Roundtable mit den gleichen Teilnehmern, um sich über aktuelle wahlbezogene Trends sowie risikominimierende Maßnahmen großer Online-Plattformen und Suchmaschinen auszutauschen.
Darüber hinaus organisierte die Kommission im April 2024 vor der Europawahl einen ähnlichen Stresstest mit benannten Plattformen, DSC und Organisationen der Zivilgesellschaft, um deren Bereitschaft gegen Wahlmanipulation und Einflussnahme zu bewerten.
Erfahren Sie mehr über den aktuellen Stresstest.