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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Zwei Jahre Gesetz über digitale Dienste ermöglichen es, 50 Millionen Entscheidungen über die Moderation von Inhalten durch Plattformen rückgängig zu machen

  • PRESS RELEASE
  • Veröffentlichung 17 Februar 2026

In nur zwei Jahren haben Online-Plattformen fast 50 Millionen Entscheidungen, die die Inhalte oder Konten der Nutzer betreffen, rückgängig gemacht und den Nutzern dabei geholfen, ihre Rechte aus dem Gesetz über digitale Dienste in der EU online auszuüben.

Text "Digital Services Act" innerhalb eines weißen Dreiecks innerhalb eines weißen Dreiecks vor einem lila Hintergrund.

Mit dem Gesetz über digitale Dienste werden die Nutzer in der EU stärker in die Lage versetzt, Online-Plattformen stärker zur Rechenschaft gezogen zu werden, und das Online-Umfeld ist transparenter.

Dieses Instrument, das weltweit erste seiner Art, gab den Nutzern das Recht, Entscheidungen über die Moderation von Inhalten von Plattformen anzufechten, die ihre Inhalte oder Konten betreffen, aussetzen, löschen oder „verboten“. Seit ihrer Anwendung wurden 30 % der 165 Millionen Entscheidungen zur Moderation von Inhalten, die Nutzer über die internen Mechanismen der Plattformen angefochten haben, rückgängig gemacht.

Insbesondere wurden im ersten Halbjahr 2025 99 % der Entscheidungen über die Moderation von Inhalten von Plattformen getroffen, um ihre eigenen Geschäftsbedingungen durchzusetzen, anstatt Inhalte zu entfernen, die nach EU- oder nationalem Recht als illegal gemeldet wurden.

Im ersten Halbjahr 2025 überprüften außergerichtliche Streitbeilegungsstellen in der EU mehr als 1800 Streitigkeiten im Zusammenhang mit Inhalten auf Facebook, Instagram und TikTok und hoben in 52 % der abgeschlossenen Fälle die Entscheidungen der Plattformen auf – die Wiederherstellung von Inhalten und Konten auf schnellere und billigere Weise als vor Gericht.

Das Gesetz über digitale Dienste hat auch konkrete Änderungen in Bezug auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Nutzer bewirkt. Gezielte Werbung für Minderjährige auf Online-Plattformen ist dank dieser Rechtsvorschriften in der EU seit 2024 verboten. Das Gesetz über digitale Dienste verpflichtet Online-Marktplätze auch dazu, der Verbreitung illegaler Waren entgegenzuwirken, die Rückverfolgbarkeit von Händlern zu verbessern und Kunden, die illegale Produkte auf ihrem Marktplatz gekauft haben, schnell zu informieren, und bietet Optionen für Rechtsbehelfe.

Ein weiterer Vorteil dieser Rechtsvorschriften besteht darin, dass Forscher und die Zivilgesellschaft beispiellosen Zugang zu Informationen über die Verfahren und Verfahren der Plattformen zur Moderation von Inhalten in der EU haben. Darüber hinaus können sie Plattformen für ihre Entscheidungen zur Rechenschaft ziehen.

Weitere Informationen über die Auswirkungen des Gesetzes über digitale Dienste auf digitale Plattformen finden Sie hier.