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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

NIS-Kooperationsgruppe

Die Gruppe „Zusammenarbeit im Netz und Informationssysteme“ wurde durch die NIS-Richtlinie eingerichtet, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten zu gewährleisten.

    Logo der NIS-Kooperationsgruppe

Über die NIS-Kooperationsgruppe

Die allgemeine Aufgabe der Gruppe besteht darin, ein hohes gemeinsames Sicherheitsniveau für Netz- und Informationssysteme in der Europäischen Union zu erreichen. Sie unterstützt und erleichtert die strategische Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die Aufgaben der NIS-Kooperationsgruppe sind in Artikel 11 der NIS-Richtlinie ausdrücklich beschrieben.

Die NIS-Kooperationsgruppe arbeitet gemäß dem Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission vom 1. Februar 2017 und folgt ihrer Geschäftsordnung (.pdf). Die Europäische Kommission fungiert als Sekretariat der Gruppe. Die Kooperationsgruppe tritt regelmäßig zusammen. Die Europäische Kommission veröffentlicht die Tagesordnungen aller NIS-Kooperationssitzungen.

Auf operativer Seite wird die NIS-Kooperationsgruppe durch die Arbeit des Netzwerks der Computer Security Incident Response Teams (CSIRTs) unterstützt, das sich dem Austausch von Informationen über Risiken und anhaltende Bedrohungen sowie der Zusammenarbeit bei bestimmten Cybersicherheitsvorfällen widmet. Das CSIRT-Netz wurde gemäß Artikel 12 der NIS-Richtlinie eingerichtet, der auch seine Rolle definiert. Die NIS-Kooperationsgruppe bietet strategische Leitlinien für die Aktivitäten des CSIRTs-Netzwerks.

Die NIS-Kooperationsgruppe arbeitet auch eng mit dem Europäischen Kooperationsnetz für Wahlen zusammen, um Bedrohungen für Wahlprozesse im Rahmen eines neuen gemeinsamen operativen Mechanismus im Rahmen des Europäischen Aktionsplans für Demokratie entgegenzuwirken.

Mitgliedsmitglieder

Die NIS-Kooperationsgruppe setzt sich aus Vertretern der EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA) zusammen. Der Vorsitz wird von dem Mitgliedstaat besetzt, der den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU) innehat.

Jeder EU-Mitgliedstaat hat eine zentrale Anlaufstelle (.pdf) für die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen benannt, die für die Gewährleistung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedstaaten und mit der Kooperationsgruppe zuständig ist.

Veröffentlichungen

Zu den wichtigsten Ergebnissen der NIS-Kooperationsgruppe gehören nicht verbindliche Leitlinien für die EU-Mitgliedstaaten, um eine wirksame und kohärente Umsetzung der NIS-Richtlinie in der gesamten EU zu ermöglichen und umfassendere Fragen der Cybersicherheitspolitik anzugehen.

Seit ihrer Gründung hat die Gruppe folgende Dokumente veröffentlicht:

Die Gruppe hat auch Dokumente zur Cybersicherheit von 5G-Netzen veröffentlicht:

Aktuelle Nachrichten

Zugehöriger Inhalt

Gesamtbild

NIS-Richtlinie

Die NIS-Richtlinie ist die erste EU-weite Gesetzgebung zur Cybersicherheit. Sie enthält rechtliche Maßnahmen zur Steigerung des allgemeinen Cybersicherheitsniveaus in der EU.

Siehe auch

Stand der Umsetzung der NIS-Richtlinie

Die Kommission arbeitet zusammen mit der Agentur der Europäischen Union für Netz- und Informationssicherheit eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um die Umsetzung der NIS-Richtlinie in nationales Recht sicherzustellen.