
Mit komplexen Algorithmen entwickelt, ist dies ein wichtiger Meilenstein, um fortgeschrittene Cyberbedrohungen abzuwehren.
Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, erklärte:
„Mit dem Eintritt in das Quantenzeitalter ist die Post-Quanten-Kryptographie von entscheidender Bedeutung, um ein hohes Maß an Cybersicherheit zu gewährleisten und unsere Systeme gegen künftige Bedrohungen zu stärken. Die Post-Quanten-Kryptographie-Roadmap bietet eine klare Richtung, um die robuste Sicherheit unserer digitalen Infrastruktur zu gewährleisten.“
Quantentechnologien können komplexe Aufgaben erfüllen und zu Lösungen für die heutigen globalen Herausforderungen führen, einschließlich des Klimawandels, der Erkennung von Naturkatastrophen und der Suche nach neuen Lösungen im Gesundheitswesen. Das Potenzial der Quantentechnologie, gesellschaftliche Vorteile zu erzielen, geht mit Risiken einher, die ihr Missbrauch für die Cybersicherheit unserer Kommunikation und vernetzten Infrastruktur darstellen kann. Eine effektive Lösung für diese Herausforderungen ist die Post-Quanten-Kryptographie, bei der Verschlüsselungsmethoden verwendet werden, die auf komplexen mathematischen Problemen basieren, die selbst Quantencomputer schwer zu lösen sind.
Alle Mitgliedstaaten sollten bis Ende 2026 mit dem Übergang zur Postquantenkryptographie beginnen. Gleichzeitig sollte der Schutz kritischer Infrastrukturen so bald wie möglich, spätestens jedoch bis Ende 2030, auf PQC umgestellt werden.
In Reaktion auf die am 11. April 2024 veröffentlichte Empfehlung der Kommission entwickelte die NIS-Kooperationsgruppe die Strategie, die der Notwendigkeit Rechnung trägt, dass Europa jetzt handeln muss, da die Entwicklung von Quantencomputern rasch voranschreitet.
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