
Die Studie wurde von Technopolis, Wavestone, STL Partners, Kappa Research, Timelex und Open Forum Europe durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind in die Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen zur Folgenabschätzung des am 3. Juni 2026 angenommenen Vorschlags für das Cloud and AI Development Act (CADA) eingeflossen.
Insgesamt werden in der Studie Wissenslücken geschlossen, indem Erkenntnisse über aktuelle Entwicklungen, Trends, Hindernisse, Herausforderungen und Chancen für die Cloud-Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten gesammelt werden. Sie unterstützt die Kommission bei der Ermittlung und Quantifizierung bestehender Kapazitäten und der künftigen Nachfrage sowohl nach universellen Cloud-Diensten als auch nach KI-optimiertem Cloud-Computing, einschließlich des Energieverbrauchs.
Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über:
- Grenzüberschreitende Hemmnisse für die Bereitstellung von Cloud-Diensten
- Lock-in-Praktiken innerhalb des KI-Computing-Stacks
- Risiken aufgrund von Rechtsvorschriften von Drittländern mit extraterritorialer Wirkung
- Genehmigungsverfahren für Rechenzentren
- finanzielle und steuerliche Anreize
- Einschränkungen im Zusammenhang mit Energienetzen und anderen kritischen Ressourcen wie Wasser
- Initiativen zur Verbesserung des Zugangs zu Kapital für den Ausbau von Rechenzentren
- Bemühungen des öffentlichen Sektors zur Förderung der Einführung von Open-Source-Lösungen
Darüber hinaus werden in der Studie die wichtigsten Herausforderungen im Cloud- und KI-Ökosystem der EU ermittelt:
- die begrenzte und geografisch konzentrierte Verfügbarkeit von Rechenkapazitäten in der EU
- die Abhängigkeit der EU von Cloud- und KI-Computing-Diensten, die von nichteuropäischen Anbietern erbracht werden.
In dem Bericht werden die diesen Problemen zugrunde liegenden Ursachen weiter analysiert und eine Reihe politischer Optionen vorgestellt, die den unterschiedlichen Interventionsgraden der EU Rechnung tragen. Für jedes identifizierte Problem wird in der Studie ein Basisszenario sowie drei Gruppen politischer Optionen bewertet, die jeweils eine Reihe politischer Maßnahmen umfassen. Diese Optionen werden durch eine monetarisierte Kosten-Nutzen-Analyse bewertet und durch eine Multi-Kriterien-Entscheidungsanalyse auf der Grundlage von drei methodischen Ansätzen ergänzt. Diese Analyse zeigt die Robustheit der bevorzugten politischen Option.
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