
Alliander N.V.
KI entwickelt sich zu einer der konsequentesten Technologien unserer Zeit. GenAI hat das Potenzial, bereits vorhandene KI/ML-Anwendungen zu fördern, indem es die Kraft dieses disruptiven Ansatzes und der darauf aufbauenden neuesten Entwicklungen wie KI-Agenten ausnutzt. GenAI-basierte Foundation-Modelle haben das Potenzial, mehrere traditionelle KI/ML-Anwendungen zu revolutionieren und zu ersetzen. Die Integration von KI in den Energiesektor kann erhebliche Vorteile mit sich bringen, wie eine erhöhte Netzflexibilität, ein optimiertes Engpassmanagement, vorausschauende Anlagenwartung und fortschrittliche Datenanalysen.
An einem Workshop, der am 31. März 2025 von ADRA zusammen mit Vertretern der GD CONNECT und der GD ENERGIE organisiert wurde, nahmen mehr als 250 Online-Teilnehmer teil, um das transformative Potenzial von generativer KI/KI im Energiesektor zu erörtern und Anwendungen zu analysieren, die einen schnellen Nutzen für intelligente Netze bringen. Die Energiewirtschaft kann die Vorteile dieser leistungsstarken Technologie voll ausschöpfen, um den Weg für eine widerstandsfähigere, effizientere und nachhaltigere Energiezukunft zu ebnen.
Während die weitere Elektrifizierung bereits heute Herausforderungen mit sich bringt, wie Netzengpässe, die häufig auf die Engpässe in den Niederlanden Bezug genommen werden, könnten KI-Lösungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Einführung intermittierender erneuerbarer Energiequellen wie Sonne und Wind zu beschleunigen, die Nachfragedynamik mit fortschrittlichen Prognosen und Optimierungen zu steuern und gleichzeitig eine hohe Auslastung der bestehenden Netzkapazität anzustreben. Als Netzbetreiber wie Tennet und Alliander, die ein besseres Verständnis der Netzsituation erreichen, ist es die KI-Fähigkeit, Energieflüsse und mögliche Netzsättigung vorherzusagen. Eine genaue Nachfrageprognose ist entscheidend für den Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage in intelligenten Netzen. KI verbessert die Prognose, indem sie große Datensätze analysiert, Muster identifiziert und sich an Änderungen in Echtzeit anpasst.
Das Potenzial von Fundamentmodellen zur Verbesserung des Netzbetriebs wurde hervorgehoben und zeigte ihre Vielseitigkeit bei der Durchführung einer breiten Palette von Aufgaben, einschließlich Zustandsschätzung, Prognose und Notfallanalyse. Durch die Nutzung intensiver selbstüberwachter Schulungen für große Datensätze können diese Modelle so optimiert werden, dass sie sich in verschiedenen Anwendungen auszeichnen, den Prozess rationalisieren und die manuelle Feature-Engineering- und aufgabenspezifische Modellentwicklung überflüssig machen.
Der Workshop gab Einblicke in dynamische Rasterrekonfigurationen, die man sich vorher nicht vorstellen konnte. Sie führte Innovationen auf der Ebene der Umspannwerke ein (z. B. Virtualisierung und Edge-Computing), wo neue Funktionen gezeigt wurden (z. B. Umschalten der Umspannwerke und Routing des bevorstehenden Energiebedarfs oder der Energieversorgung). Diese Funktionen sind in Kombination mit KI-Anwendungen (wie verstärktem Lernen) und agentischer KI für die Neukonfiguration der Topologie und das agile Grid-Management von entscheidender Bedeutung. Industrielle Betriebsplattformen dürften eine Schlüsselrolle spielen, und die führenden europäischen Systemintegratoren SchneiderElectric haben das Potenzial, GenAI-Fähigkeiten vor Ort für einen effizienteren und agileren Netzbetrieb für Schlüsselgeschäfte in Bereichen wie Gebäuden, Rechenzentren oder Netzbetrieb zu nutzen.
Die Kombination von KI und dem Internet der Dinge (IoT) könnte die Grundlage für die Transformation der Demand-Side-Flexibilität (DSF) sein, indem sie Echtzeitüberwachung, Automatisierung und Optimierung des Energieverbrauchs ermöglicht. Es wird berichtet, dass standardisierte Technologien des Web of Things (WoT) die Energieflüsse über intelligente Edge-Geräte hinweg koordinieren und Energieanwendungen ähnlich wie die Anwendungsentwicklung im Web komfortabel machen.
Die Kommission unterstützt die Verbreitung und Einführung von KI durch ihre Strategie für den Wettbewerbsfähigkeitskompass, in der auf die bevorstehende Strategie „KI anwenden“ hingewiesen wird, sowie durch die Mobilisierung von 200 Mrd. EUR für KI-Unterstützung durch ihre Programme wie Horizont Europa und InvestAI. Insbesondere befasst sich die Kommission mit der Integration generativer KI in verschiedene Edge-Geräte an industriellen oder Verbraucherendpunkten durch ihre sogenannten Digital Spine-Konzepte, die im Rahmen des Horizont-Europa-Arbeitsprogramms 2025 im Rahmen von Cluster 5 unterstützt werden. Es kann Verbrauchern und Netzbetreibern helfen, den Energieverbrauch auf der Grundlage von Netzbedingungen, Preissignalen und Verfügbarkeit erneuerbarer Energien effizient anzupassen. Nähere Einzelheiten werden im Rahmen des geplanten InfoDays am 6. Mai 2025 bekannt gegeben.
Weitere Informationen zu den Horizont-Europa-Infotagen – Cluster 5
Mit freundlicher Genehmigung von Netbeheer Nederland