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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

elektronische Gesundheitsdienste

Die Europäische Kommission arbeitet daran, den Bürgern Zugang zu sicheren und hochwertigen digitalen Dienstleistungen im Gesundheitswesen und der Gesundheitsversorgung zu bieten.

    Smartphone-Überwachung Herzgesundheit

© ipopba - iStock Getty Images Plus

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung über den digitalen Wandel von Gesundheit und Pflege veröffentlicht. Die Mitteilung zielt darauf ab, die Bürger zu stärken und eine gesündere Gesellschaft aufzubauen. 

Drei Prioritäten

In der Mitteilung über den digitalen Wandel im Gesundheitswesen und in der Gesundheitsversorgung werden drei Prioritäten genannt:

  1. sicherer Zugang der Bürgerinnen und Bürger zu ihren Gesundheitsdaten, auch über Grenzen hinweg, damit die Bürgerinnen und Bürger EU-weit auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen können;
  2. personalisierte Medizin durch gemeinsame europäische Dateninfrastruktur, die es Forschern und anderen Fachleuten ermöglicht, Ressourcen (Daten, Fachwissen, Rechenverarbeitungs- und Speicherkapazitäten) EU-weit zu bündeln;
  3. Stärkung der Bürgerrechte mit digitalen Tools für Nutzerfeedback und personenzentrierte Betreuung unter Verwendung digitaler Instrumente, um Menschen in die Lage zu versetzen, sich um ihre Gesundheit zu kümmern, die Prävention anzuregen und Feedback und Interaktion zwischen Nutzern und Gesundheitsdienstleistern zu ermöglichen.

Darüber hinaus enthält die Mitteilung konkrete Maßnahmen, wie jede Priorität erreicht werden kann.

Ihre Meinung zählt 

2017 fand eine öffentliche Konsultation zum Wandel von Gesundheit und Pflege statt. Sie sammelte Beiträge zum Umfang politischer Maßnahmen, die verfolgt werden sollen, um die Gesundheit und Pflege der Menschen zu verbessern. Bei dieser Konsultation gingen fast 1500 Antworten ein, von denen mehr als 90 % der Befragten der Meinung waren, dass die Bürger in der Lage sein sollten, ihre eigenen Daten zu verwalten. Mehr als 80 % der Befragten stimmten zu, dass der Austausch von Gesundheitsdaten von Vorteil sein kann, und rund 60 % der Befragten gaben an, keinen Zugang zu digitalen Gesundheitsdiensten zu haben. Eine detaillierte Zusammenfassung der Ergebnisse der Konsultation ist verfügbar.

Warum digital?

Die Transformation von Gesundheit und Pflege für ein digitales Europa wird den Menschen, den Gesundheitssystemen und der Wirtschaft zugute kommen. Digitale Technologien wie 5G-Mobilkommunikation, Künstliche Intelligenz und Supercomputing bieten neue Möglichkeiten, die Art und Weise, wie wir Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erhalten und anbieten, zu verändern. Sie ermöglichen innovative Ansätze für unabhängiges Wohnen und integrierte Gesundheits- und Sozialfürsorge.

Gesundheitsdaten und erweiterte Datenanalysen können dazu beitragen, die wissenschaftliche Forschung zu beschleunigen, Medizin zu personalisieren und eine frühzeitige Diagnose von Krankheiten und mehr

Aktuelle Nachrichten

PRESSEMITTEILUNG |
1 Million Genome-Initiative: Irland und Frankreich beteiligen sich an der EU-Initiative für den Austausch genetischer Daten für die Forschung

Irland und Frankreich haben sich der europäischen Initiative zur Verknüpfung von Genomdatenbanken angeschlossen, die 2018 ins Leben gerufen wurde, um den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten zu ermöglichen, um das Verständnis, die Prävention und die Behandlung von Krankheiten zu verbessern. Genomdatenbanken enthalten DNA-Datensammlungen, die von Wissenschaftlern und Ärzten genutzt werden können, um die Forschung im Bereich der Präzisionsmedizin sowie die Erkennung und Prävention von Krankheiten voranzubringen.

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Die Kommission nutzt digitale Technologien zur Verbesserung öffentlicher Dienste und zur Entwicklung „intelligenter“ Städte.

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Datenschutzkodex für mobile Gesundheits-Apps

Der Datenschutzkodex für mobile Gesundheits-Apps zielt darauf ab, das Vertrauen der Nutzer zu fördern und denjenigen, die sich dafür anmelden, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Verwaltung von Gesundheitsdaten

Die Europäische Kommission nahm eine Mitteilung und eine Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen zum Thema „Digitale Transformation von Gesundheit und Pflege“ an, um die Maßnahmen der Europäischen Union zu fördern.

Experten für elektronische Gesundheitsdienste

Die Europäische Kommission hat zwei Expertengruppen eingerichtet, die sich für elektronische Gesundheitsdienste einsetzen: die Interessenträgergruppe eHealth und eine temporäre Task Force für elektronische Gesundheitsdienste.

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Mit der eSignatur-Richtlinie wurde der Rechtsrahmen für elektronische Signaturen und Zertifizierungsdienste auf europäischer Ebene geschaffen.

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Die elektronische Identifizierung (eID) ist eines der Instrumente, um einen sicheren Zugang zu Online-Diensten zu gewährleisten und elektronische Transaktionen sicherer durchzuführen.

Europäische Open Science Cloud (EOSC)

Die European Open Science Cloud (EOSC) setzt sich für das Forschungsdatenmanagement ein, um den Zugang von Wissenschaftlern zu datengesteuerter Wissenschaft zu gewährleisten.