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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Digitale Inklusion

Digitale Inklusion bedeutet, dass alle Menschen an der digitalen Welt teilhaben und daraus einen Nutzen ziehen können. Dafür sind EU-weite Anstrengungen nötig.

    A line of different coloured wooden stick figure shapes, with the yellow one standing to the left

Wir nutzen das Internet täglich für eine Vielzahl von Tätigkeiten. Seine Bedeutung hat mit Corona weiter zugenommen. Wir arbeiten im Homeoffice, lernen mit Tutorials, streamen Filme und Fernsehprogramme und informieren uns mit einem Mausklick über aktuelle Entwicklungen.  

Der digitale Wandel hat uns viele neue und spannende Möglichkeiten eröffnet. Allerdings hat nicht jeder den gleichen Zugang zu diesen Möglichkeiten. Manche Menschen stoßen auf digitale Barrieren. Andere können sich keinen Internetzugang leisten. Und wieder andere wissen nicht, wie sie das Internet nutzen können.  

Die EU ist bemüht, das Internet leichter zugänglich zu machen. Unter anderem trägt sie durch folgende Maßnahmen dazu bei:  

  • zugängliche IKT: Erleichterung des Zugangs zu IKT für alle und Förderung der Entwicklung barrierefreier Technologien; 
  • unterstützende Technologien: Förderung der Entwicklung von IKT, die Menschen mit Behinderungen helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden; 
  • Fähigkeiten und digitale Kompetenzen: Befähigung der Bürger/innen zur Bekämpfung von Marginalisierung und sozialer Ausgrenzung, auch im Berufsleben, durch die Nutzung von IKT in der Bildung
  • soziale Inklusion: Erhöhung der Beteiligungsquote von benachteiligten Menschen an öffentlichen, sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten durch Projekte zur sozialen Inklusion. 

Ein weiteres Hindernis für die Online-Beteiligung ist Sprache. In der EU gibt es 24 Amtssprachen und mehr als 60 Regional- und Minderheitensprachen. Keine einzige Sprache kann alle EU-Bürger/innen gleichzeitig erreichen – das muss im Kontext des Internets berücksichtigt werden.  

Die EU ergreift Maßnahmen zur Förderung der Mehrsprachigkeit im Internet. Im letzten Jahrzehnt hat sie über 200 Mio. EUR in diesen Bereich investiert. Außerdem hat sie die Fazilität „Connecting Europe“ ins Leben gerufen, die über einen eTranslation-Dienst mehrsprachige Unterstützung für digitale Dienste und Behörden in der gesamten EU bietet.  

Die EU fördert die digitale Inklusion auch in anderen Bereichen, etwa digitale Kompetenzen, aktives und unterstütztes Leben sowie soziale Inklusion. 

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