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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Vernetzte und automatisierte Mobilität

Vernetzte und automatisierte Mobilität bietet eine einzigartige Möglichkeit, unsere Transportsysteme sicherer, sauberer, effizienter und benutzerfreundlicher zu machen.

    Selbstfahrende Autos auf einer Straße

© iStock by Getty Images -971998294 metamorworks

Was ist vernetzte und automatisierte Mobilität?

Vernetzte und automatisierte Mobilität (CAM) bezieht sich auf autonome/vernetzte Fahrzeuge oder selbstfahrende Autos (Fahrzeuge, die sich ohne menschliches Eingreifen führen können).

Die EU-Länder, die Industrie und die Kommission arbeiten zusammen, um die ehrgeizige Vision der EU für vernetzte und automatisierte Mobilität in der gesamten EU unter Berücksichtigung der Interessen von Behörden, Bürgern, Städten und Industrie zu verwirklichen.

Mit der Entwicklung digitaler Technologien wie Robotik, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechner und leistungsfähige Kommunikationsnetze, Fahrzeuge im Allgemeinen und Autos im Besonderen ändern sich schnell. Daher sind Politiken und Rechtsvorschriften in Bezug auf digitale Technologien, einschließlich Cybersicherheit, Haftung, Datennutzung, Privatsphäre und Funkfrequenz/Konnektivität, zunehmend relevant für den Verkehrssektor. Diese Aspekte müssen auf europäischer Ebene koordiniert werden, um sicherzustellen, dass ein Fahrzeug beim Grenzübertritt verbunden bleiben kann.

Was macht die Kommission?

Die Europäische Kommission unterstützt die Einführung und Einführung von CAM auf verschiedenen Ebenen:

  • Politische Initiativen: Entwicklung von Strategien, Roadmaps und Strategien in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern.

  • Entwicklung von Normen auf europäischer Ebene

  • Kofinanzierung von Forschungs- und Innovationsprojekten (H2020), Unterstützungsmaßnahmen und Infrastruktur-Piloten

  • Entwicklung von Rechtsvorschriften auf EU-Ebene bei Bedarf

Grenzüberschreitende Korridore

Die 29 Unterzeichnerländer einer Absichtserklärung, die auf dem Digital Day 2017 unterzeichnet wurde, vereinbarten, grenzüberschreitende 5G-Korridore zu benennen, in denen Fahrzeuge physisch grenzüberschreitend fahren können und in denen die grenzüberschreitende Straßenverkehrssicherheit, der Datenzugang, die Datenqualität und die Haftung, Konnektivität und digitale Technologien getestet und nachgewiesen werden können.

Ziel der Europäischen Kommission ist es, sich auf diese Korridore in künftigen EU-Projekten für automatisiertes Fahren im Bereich der digitalen Politik mit Verbindungen zu Cybersicherheit, Datenschutz, 5G, Internet der Dinge, Datenwirtschaft, freiem Datenfluss usw. zu konzentrieren.

Die EU unterstützt drei Projekte (die im Rahmen der 5G- Public Private Partnershipder Europäischen Kommission durchgeführt werden), die 5G-Tests über mehr als 1 000 km Autobahn einschließlich vier grenzüberschreitenden Korridoren einrichten wird: Metz-Merzig-Luxemburg, München-Bologna über den Brennerpass sowie Porto-Vigo und Evora-Merida, beide zwischen Spanien und Portugal.

Weitere relevante Initiativen

Was macht die Industrie?

Europäische Automobilindustrie – Telecom Alliance (EATA)

Die Kommission leitete eine Reihe hochrangiger Diskussionsrunden ein, um die digitale Dimension der CAM zu stärken. Diese Diskussionen haben die Akteure der Industrie aus dem Digital- und Automobilsektor zusammengebracht, um gemeinsame Fahrpläne zu entwickeln und grenzüberschreitende Einführungsmaßnahmen zu ergreifen. Zu den wichtigsten Errungenschaften des Diskussionsforums gehört die Schaffung der „European Automotive – Telecom Alliance“ (EATA), um den breiteren Einsatz von vernetztem und automatisiertem Fahren zu fördern.

5G Automobil-Allianz

Parallel dazu gründete die Branche die 5G Automotive Alliance (5GAA), um 5G im Automobilsektor gezielt zu fördern. Auf dem Mobile World Congress (Februar 2017) wurde ein Memorandum of Understanding zwischen EATA und 5GAA unterzeichnet.

CAR2CAR-Konsortium

Das CAR2CAR-Konsortium konzentriert sich auf drahtlose Kommunikationsanwendungen von Fahrzeugen (V2V), die auf ITS-G5 basieren, und konzentriert sich auf die Schaffung von Standards, die die Interoperabilität kooperativer Systeme über alle Fahrzeugklassen hinweg über Grenzen und Marken hinweg gewährleisten. Das Konsortium arbeitet eng mit den europäischen und internationalen Normungsorganisationen wie dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) und dem Europäischen Komitee für Normung (CEN) zusammen.

Aktuelle Nachrichten

PRESSEMITTEILUNG |
EU investiert 13,5 Mrd. EUR in Forschung und Innovation im Zeitraum 2023-2024

Die Kommission hat heute das wichtigste Arbeitsprogramm von Horizont Europa für den Zeitraum 2023-24 angenommen, mit dem rund 13,5 Mrd. EUR zur Unterstützung von Forschern und Innovatoren in Europa bei der Suche nach bahnbrechenden Lösungen für ökologische, energiepolitische, digitale und geopolitische Herausforderungen bereitgestellt werden sollen.

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5G

5G ist die entscheidende Netzwerktechnologie der neuen Generation, die Innovation ermöglicht und die digitale Transformation unterstützt.

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5G Forschung & Standards

Die Europäische Kommission arbeitet mit der Industrie in der 5G Public Private Partnership als Forschungs- und Innovationsvehikel zusammen, um die europäische 5G-Forschung zu strukturieren und zu steuern.

5G und elektromagnetische Felder

Der europäische Kodex für die elektronische Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung einheitlicher 5G-Einführungsbedingungen bei gleichzeitigem Schutz der öffentlichen Gesundheit.

5G-Observatorium

Die Europäische 5G-Beobachtungsstelle ermöglicht es der EU, die Fortschritte des 5G-Aktionsplans zu bewerten und Maßnahmen zu ergreifen, um ihn vollständig umzusetzen.

5G-Aktionsplan

Der 5G-Aktionsplan ist eine strategische Initiative, die 5G für alle Bürger und Unternehmen in der gesamten EU zur Realität macht.