Skip to main content
Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Die Nachrichteninitiative – EU-Unterstützung für den Nachrichtenmediensektor

Ein freies, lebensfähiges und pluralistisches Medienumfeld ist von entscheidender Bedeutung, um die Bürger auf dem Laufenden zu halten, die Macht zur Rechenschaft zu ziehen und offene, demokratische Gesellschaften zu stärken.

In ihrem Aktionsplan Medien und Audiovisuelle Medienbeschloss die Kommission, eine „Nachrichteninitiative“ auf den Weg zu bringen, die bestehende und neue Maßnahmen bündelt und den Nachrichtenmediensektor unterstützt.

Diese Initiative befasst sich mit den Herausforderungen, vor denen die Nachrichtenmedienbranche steht, und strebt eine kohärente Reaktion an, bei der verschiedene politische und finanzielle Instrumente unter einem gemeinsamen Banner zusammengeführt werden.

Die Kommission unterstützt die Nachrichtenmedien durch:

Navigieren Sie durch die Registerkarten für weitere Details.

Schutz der Medienfreiheit und des Medienpluralismus

Medienfreiheit und Medienpluralismus sind zwei Grundsätze, die in der Europäischen Charta der Grundrechte verankert sind, und die Kommission spielt eine Rolle bei deren Wahrung.

Stärkung der Medienresilienz

Die Kommission will den Wandel und die Wettbewerbsfähigkeit des Nachrichtenmediensektors unterstützen.

Förderung von Medieninnovationen

Europäische Nachrichtenmedienunternehmen müssen neue Wege finden, um wettbewerbsfähiger zu sein, ihre Einnahmen zu steigern und ihr Angebot zu verbessern.

  • Darüber hinaus unterstützt das Programm Horizont Europa innovative Anwendungen und Technologien im Medienbereich. Investitionen in modulare und quelloffene Infrastruktur-Medienkomponenten könnten das Entstehen neuer Geschäftsmodelle und deren Übernahme durch traditionelle und neue Medien erleichtern und so den Zugang der Bürger zu breit gefächerten Informationen verbessern.
  • Über die Nachrichtenmedienplattformender Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen werden Projekte unterstützt, die den Einsatz von Toolserweitern und Nachrichteninhalte über mehrere Medien hinweg bereitstellen. Im Jahr 2023 wird ein zweites Pilotprojekt den Aufbau einerbürgernahen Online-Videoplattform unterstützen.
  • The Commission has presented in 2023 a ‘Media Industry Outlook’ exploring the main trends in the media sector, from technology advances to emerging production and consumption patterns. Ein Teil des Ausblicks und eine zugrunde liegende Studiekonzentrieren sich auf den Nachrichtenmediensektor.

Förderung der Medienbeteiligung

Die Kommission möchte eine lebendige und vielfältige Öffentlichkeit fördern, in der die Bürgerinnen und Bürger Zugang zu zuverlässigen Informationen, auch über EU-Angelegenheiten, haben.

  • Mit ihren Multimedia-Aktionenwill die EU den Bürgerinnen und Bürgern unabhängige Informationen über europäische Themen über lokale und nationale Aspekte hinaus zur Verfügung stellen. Folgende Arten von Maßnahmen werden unterstützt: den Fernsehsender Euronews, Berichterstattung über EU-Angelegenheiten über ein Radionetz, datengestützte Nachrichten über EU-Angelegenheiten und mehrsprachige Inhalte auf allen europäischen Plattformen.
  • Um den Zugang zu Informationen für das junge Publikum zu verbessern, unterstützt die Kommission die Entwicklung innovativer und attraktiver Nachrichtenprojekte für junge Europäer. Projekte produzieren und verbreiten tagtäglich zum Nachdenken anregende Inhalte, die vielfältige Sichtweisen in attraktiven Formaten für Jugendliche zeigen.
  • Darüber hinaus unterstützt die Kommission Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz, wie die Veröffentlichung ihrer Leitlinien für Medienkompetenz,die Veröffentlichung eines Instrumentariums für Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Gruppe audiovisueller Regulierungsbehörden (ERGA), dieEuropäische Woche derMedienkompetenz und die Finanzierung von Projekten zur Förderung der Medienkompetenz, um Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters dabei zu helfen, sich im modernen Nachrichtenumfeld zurechtzufinden und besser für die Bedrohung durch Desinformation gerüstet zu sein.

Zusammenarbeit mit der Medienbranche

Die Kommission steht in regelmäßigem Austausch mit der Nachrichtenmedienbranche, um ihre Prioritäten und Herausforderungen besser zu verstehen und auf eine Innovationsagenda für die Nachrichtenmedien hinzuarbeiten.

  • Zu diesem Zweck organisiert sie mindestens einmal jährlich einEuropäischesNachrichtenmedienforum (ENMF), in dem Nachrichtenmedienorganisationen, Fachleute, Vertreter der Zivilgesellschaft und internationale Organisationen zusammenkommen und Themen im Zusammenhang mit Nachrichtenmedien diskutieren:
  • Die Kommission unterstützt die Organisation eines Europäischen Festivals für Journalismus und Medieninformationskompetenz, mit dem der Dialog, die Zusammenarbeit und die Partnerschaft zwischen Journalisten, Medien, einschließlich öffentlich-rechtlicher Medien, Organisationen der Zivilgesellschaft und Fachkräften der Medienkompetenz in der EU gestärkt werden sollen.

Zugehöriger Inhalt

Gesamtbild

Der Aktionsplan für Medien und audiovisuelle Medien (MAAP) zielt darauf ab, die europäischen Medien zu stärken und dazu beizutragen, die kulturelle und technologische Autonomie Europas in der digitalen Dekade zu erhalten.