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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Eine europäische Strategie für ein besseres Internet für Kinder (BIK+)

Digitale Teilhabe, Empowerment und Schutz in der neuen europäischen Strategie für ein besseres Internet für Kinder (BIK+).

    Grafik des Kindes mit Laptop im Vordergrund, Teenager im Hintergrund mit Handy

Die neue Strategie für ein besseres Internet für Kinder (BIK+), die am 11. Mai 2022 angenommen wurde, wird sicherstellen, dass Kinder in der neuen digitalen Dekade im Einklang mit den europäischen digitalen Grundsätzen online geschützt, respektiert und ermächtigt werden. Eine kinderfreundliche Version der BIK+ Strategie steht demnächst zur Verfügung. Diese neue Strategie baut auf der ersten europäischen Strategie für ein besseres Internet für Kinder (BIK) auf.  Seit 2012 hat sich in technologischer Hinsicht und in den EU-Rechtsvorschriften ein Kompendium der einschlägigen Rechtsvorschriften geändert.

BIK+ spiegelt die Beiträge einer breiten Palette von Ansichten, vor allem von Kindern. Kinder werden an deren Umsetzung und Überwachung beteiligt.

Unsere Vision ist für altersgerechte digitale Dienste, wobei jedes Kind in Europa online geschützt, ermächtigt und respektiert wird und niemand zurückgelassen wird.

BIK+, eine Leitinitiative des Europäischen Jahres der Jugend 2022, schlägt Maßnahmen rund um drei Säulen vor:

  1. sichere digitale Erlebnisse zum Schutz von Kindern vor schädlichen und illegalen Online-Inhalten, Verhaltensweisen, Kontakten und Risiken als junge Verbraucher und zur Verbesserung ihres Wohlbefindens im Internet durch ein sicheres, altersgerechtes digitales Umfeld, das unter Wahrung des Kindeswohls geschaffen wird;
  2. digitale Befähigung, damit alle Kinder, auch solche in Situationen der Verletzlichkeit, die notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen erwerben, um fundierte Entscheidungen zu treffen und sich im Online-Umfeld sicher und verantwortungsvoll auszudrücken;
  3. aktive Partizipation, Achtung der Kinder durch Mitspracherecht im digitalen Umfeld mit mehr kindergeführten Aktivitäten zur Förderung innovativer und kreativer sicherer digitaler Erlebnisse.

Im Rahmen von BIK+ wird das Portal „Besseres Internet für Kinder“ in Zusammenarbeit mit dem von der EU kofinanzierten Netz von Safer-Internet-Zentren in den Mitgliedstaaten, die Kinder, Eltern und Lehrer erreichen, weiterhin eine Fülle von Ressourcen und bewährten Verfahren bereitstellen.

Ein EU-Kodex zur altersgerechten Gestaltung, zur Standardisierung der Alterssicherung und -überprüfung in Europa, zur Unterstützung einer raschen Bewertung illegaler und schädlicher Inhalte und zur Gewährleistung der „116 111“-Nummer bietet den Opfern von Cybermobbing Hilfe. Dies sind nur einige der neuen Initiativen, um konkrete Lösungen für eine bessere und gesunde Nutzung des Internets für Kinder und Jugendliche zu liefern. Die Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Industrie und die Mitgliedstaaten sind von entscheidender Bedeutung, um diese Pläne umzusetzen.

DiePartizipation junger Menschen ist nach wie vor eine Priorität. BIK+ unterstützt die aktive Teilhabe von Kindern und respektiert ihre Ansichten, indem sie z. B. alle zwei Jahre eine kindergeführte Bewertung der BIK+ Strategie organisiert, Peer-to-Peer-Aktivitäten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene verstärkt und erwartet, dass die Industrie ihre jungen Nutzer konsultiert.

Die neue Strategie wird auch weiterhin die Entwicklung der Politik in allen EU-Mitgliedstaaten beeinflussen. Die Kommission wird weiterhin Erfahrungen, Fachwissen und Werte mit internationalen Organisationen und Partnern austauschen und einen gemeinsamen Ansatz für digitale Rechte von Kindern weltweit unterstützen.

BIK+ ist der digitale Arm der umfassenden EU-Kinderrechtsstrategie (RoC) ab 2021.

Aktuelle Nachrichten

Zugehöriger Inhalt

Gesamtbild

Ein besseres Internet für Kinder schaffen

Die Strategie für ein besseres Internet für Kinder bietet Maßnahmen, um junge Menschen bei der Erforschung der digitalen Welt zu stärken.

Siehe auch

Sicherer Internettag

Der Safer Internet Day fördert einen sichereren und verantwortungsbewussteren Einsatz von Online-Technologien durch Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt.

Expertengruppe für sichereres Internet für Kinder

Die Expertengruppe für sichereres Internet für Kinder trägt dazu bei, die Koordinierung und Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, um Kinder bei der Nutzung des Internets sicher zu halten.

Sicherere Internet-Zentren

Safer Internet Centres informieren, beraten und unterstützen Kinder, Eltern, Lehrer und Betreuer in digitalen Fragen und kämpfen gegen sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet.