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Gestaltung der digitalen Zukunft Europas

Projekt der European Video Games Society

Das Projekt „Understanding the value of a European Video Games Society“ liefert Erkenntnisse über die zahlreichen wirtschaftlichen, kulturellen, finanziellen und sozialen Auswirkungen von Videospielen auf unsere Gesellschaft und darüber, wie sich diese Branche auf eine Reihe von Politikbereichen auswirkt.

Das vom Europäischen Parlament als Pilotprojekt initiierte Projekt „European Video Games Society“ wurde im Januar 2022 ins Leben gerufen und wird 2022 von einem Konsortium unter der Leitung von ECORYS Europe durchgeführt. Mit diesem Projekt soll die Europäische Kommission dabei unterstützt werden, ein besseres Verständnis des Videospielsektors, seiner Auswirkungen auf eine Reihe von Politikbereichen und der Frage zu entwickeln, wie die EU durch spezifische politische Ansätze und Ziele eine gezielte und aktive Rolle bei der Unterstützung der Entwicklung des Sektors spielen könnte.

Durch Forschung und Dialoge mit dem Sektor sollen im Rahmen des Projekts mehrere politische Optionen ermittelt werden, die auf EU-Ebene verfolgt werden müssen, um das Wachstum des Sektors in Zukunft zu unterstützen und aufrechtzuerhalten. Die Ergebnisse dieses Pilotprojekts spiegeln nur die Ansichten der Autoren wider, und die Europäische Kommission garantiert nicht die Genauigkeit der in dieser Studie enthaltenen Daten.

Entdecken Sie die Abschlussstudie

 

Warum die European Video Games Society studieren?

Videospiele spielen in der europäischen Gesellschaft eine wichtige Rolle, nicht nur als kulturökonomischer Sektor, sondern auch als wichtiger Teil des täglichen Lebens der Menschen. Die EU macht ein Drittel des Gesamtmarktwerts auf dem globalen Videospielmarkt aus und weist im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen eine hohe Wachstumsrate auf. Als Heimat einiger der größten und bekanntesten Spieleverlage und Spielestudios produziert die EU prominente Videospiele, die die Kulturszene auf der ganzen Welt beeinflussen. 

Was will das Projekt erreichen?

Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele. Die erste besteht darin, das Verständnis des Videospielsektors zu vertiefen, um künftige politische Optionen zu ermitteln; Das zweite Ziel besteht darin, ein Netzwerk von Akteuren und Experten auf dem Gebiet der EU-Videospielindustrie zu schaffen und zu fördern, um den künftigen Austausch zu erleichtern und ihr Wachstum zu unterstützen. 

Im Rahmen des Projekts werden mehrere Kerndimensionen von Videospielen analysiert:

  • die wichtigsten Merkmale des Ökosystems der Videospielindustrie in der EU;
  • Wichtigste in der EU ansässige Spielehersteller und Videospielunternehmen;
  • kulturelle, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen von Videospielen und der Videospielindustrie in der EU;
  • Aktueller regulatorischer Kontext und politische Agenda (je Politikbereich) auf EU-Ebene und auf Ebene der Mitgliedstaaten für den Videospielsektor in der EU;
  • die wichtigsten auf Ebene der EU und der Mitgliedstaaten verfügbaren Unterstützungsinstrumente für den Videospielsektor in der EU;
  • Wichtige Trends auf dem EU-Glücksspielmarkt und wie die EU die Branche unterstützen kann;
  • Förderung und Pflege eines EU-weiten Netzwerks einschlägiger Akteure und Experten in Bereichen, die mit der Videospielindustrie zusammenhängen.

Was sind die wichtigsten Outputs?

Zwölf Workshops in Form von strukturierten Dialogen zwischen wichtigen Akteuren und Interessenträgern aus dem europäischen Videospielökosystem.

Verwandte Inhalte und andere relevante Initiativen

Der Aktionsbereich MEDIA des Programms Kreatives Europa unterstützt die europäische Film- und andere audiovisuelle Industrie, einschließlich der gezielten Unterstützung des Videospielsektors.

Zugehöriger Inhalt

Gesamtbild

Die Kommission fördert einen kohärenten Ansatz für die Medienpolitik, der Rechtsvorschriften über Mediendienste und die Erhaltung des europäischen Kulturerbes umfasst.